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Vulkanausbruch: Aschewolke zwingt Flugzeuge am Boden zu bleiben
Aus dem Reisemagazin - Flug

Ein Ausbruch eines Vulkans mit weitreichenden Folgen für Mitteleuropa? Daran hätte doch eingentlich nicht im Traum jemand gedacht, selbst wenn man danach gefragt werden würde. Doch nun ist es passiert: Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull ist ausgebrochen und speit seit nunmehr 4 Tagen ununterbrochen Asche. Die Eruption hat so große Folgen, weil sich unterhalb des Vulkans ein Gletscher befindet, dessen Eis schlagartig schmilzt, Wasser zu Dampf wird und somit Material aus dem Erdinneren mit hohem Druck in die Atmosphäre geschleudert wird.

Zunächst einmal hört sich das nicht sehr spektakulär an, wenn man an Mittel- oder auch Südeuropa denkt, wenn da nicht das Wetter wäre. Die Aschemengen werden von Island aus gen Süden getrieben und verteilen sich über Mitteleuropa in der Atmosphäre. Derzeit gibt es widersprüchliche Angaben, wieviel davon in Deutschland ankommt - Fakt ist jedoch, dass die deutschen Flughäfen bis auf Weiteres Ihre Starts und Landungen einstellen mussten, was zur Folge hat, dass über 150.000 Menschen überall in der Welt verteilt auf ihren Rückflug nach Deutschland warten.

Fluggesellschaften kritisieren die Entscheidung, die nur aufgrund von Computerberechnungen eines Londoner Instituts getroffen wurde. Ob sich tatsächlich Aschestaub in hohen Konzentrationen über unserem Luftraum befindet, wurde bisher noch nicht definitiv nachgewiesen. Lediglich gefallene Ozonwerte lassen auf die Existenz der Staubwolke schließen.

Besserung ist bisher nicht in Sicht, der Vulkan speit unaufhörlich Asche in den Himmel und auch das Wetter spielt nicht wirklich mit. Meteorologen prognostizieren stabiles Wetter - Regen stattdessen würde die Luft von der Asche reinigen. Bis Montag Abend 20.00 Uhr bleiben die Flughäfen erstmal geschlossen und wartende Passagiere müssen sich bis auf Weiteres in Geduld üben.

Derzeit bereiten deutsche Atmosphärenforscher einen Flug in die Aschewolke vor, um erstmals verlässliche Daten zu erheben, um das seit Freitag geltende Flugverbot zu bestätigen. Dieser Messflug, der noch auf Genehmigung wartet, soll in 10.000 Metern höhe erfolgen und von erfahrenen Testpiloten koordiniert werden, die auch mit plötzlich auftretenden Extremsituationen umgehen können. An Bord der Testflugmaschine befinden sich spezielle Messinstrumente, die die Auswertung ermöglichen sollen.

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