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Finanzielle Sicherheit auf Reisen: Tipps und Tricks
Aus dem Reisemagazin - Allgemein

Finanzielle Sicherheit auf Reisen: Tipps & Tricks


Sicherheit am Geldautomat
Quelle: mrganso@pixabay.com (CC0 PD)

Egal wohin die Reise geht, Geld wird im Urlaub immer gebraucht. Doch besonders auf Reisen ist im Hinblick auf den Umgang mit Zahlungsmitteln Vorsicht geboten. Der Urlauber befindet sich in einem fremden Umfeld, muss sich orientieren und lässt sich dementsprechend einfacher ablenken. Hinzu kommt die fremde Sprache, welche die Kommunikationsfähigkeit einschränkt. Dadurch werden Touristen zu einem beliebten Ziel von Kriminellen. Diese nutzen die Unsicherheit und Gutgläubigkeit der Reisenden mutwillig für ihre Zwecke aus. Doch kennt man die Tricks der Diebe, kann man sich effektiv schützen und den Urlaub sorgenfrei genießen.

Beliebte Tricks der Taschendiebe
Die Betrugsmaschen der Diebe sind in den letzten Jahren immer professioneller geworden. Besonders beliebter Schauplatz der Verbrechen sind große Menschenansammlungen. Hier ist es für die Verbrecher ein leichtes Spiel, unbemerkt an ihre Beute zu gelangen und schnell zu entkommen. Wird ein Tourist von fremden Menschen angerempelt, sollte er stutzig werden. Dahinter steckt häufig ein Ablenkungsmanöver, welches dem Taschendieb Zugang zu seiner Beute verschafft.

Besonders gefährlich ist es, von ganzen Banden ins Visier genommen zu werden. Arbeiten die Diebe in Gruppen, wird ein Ablenkungsmanöver noch einfacher und die Kriminellen schaffen es, schneller an das Diebesgut zu gelangen. So haben Banden eine große Bandbreite an Tricks einstudiert, die sie immer wieder wiederholen. Wird der Tourist „aus Versehen“ mit Eis oder Essen bekleckert, nutzt der Dieb den Moment des Schocks, um zuzuschlagen. Auch das vermeintliche fallen lassen von Münzen und die erwartete Hilfe der unwissenden Passanten, kann hilfsbereiten Urlaubern zum Verhängnis werden. In solchen Situationen sollte daher besondere Vorsicht gelten.

„Je weniger Bargeld man im Urlaub bei sich trägt, umso besser!“


Taschendiebstahl
Quelle: Ganossi@pixabay.com (CC0 PD)

Auch am Strand lauert Gefahr. Hier arbeiten meist gut organisierte Gruppen, um den ahnungslosen Urlauber aufzulauern. Getarnt als freundlicher Verkäufer kommt der Kriminelle in Kontakt mit seinem Opfer. Sein Komplize schleicht sich in der Zwischenzeit an den abgelenkten Touristen und sackt Bargeld und Wertgegenstände ein. Besonders wichtig ist es, seine Sachen nie unbeaufsichtigt am Strand zurückzulassen. Außerdem empfiehlt es sich, gar nicht erst viel Bargeld mitzunehmen. Gegenstände wie Handys oder Kameras sollten nach Möglichkeit im Hotelsafe verstaut bleiben. Generell sollten Reisende lediglich ein Drittel des Reisebudgets in bar mitnehmen. Damit minimiert man das Risiko, plötzlich ohne Geld im Urlaub festzustecken.

Kreditkarte als Risiko oder Chance?
Heute gängige Kreditkarten sind in der Regel mit einem Mikrochip ausgestattet, der Zahlungen via NFC, also „Near Field Communication“ ermöglicht. Dabei kann der Kunde bequem ohne Eingabe der PIN nahezu im Vorbeigehen bezahlen. Doch auch hier lauern Gefahren. Speziell programmierte Apps ermöglichen es, die Kreditkartennummer und das Ablaufdatum der Karte abzufangen. Mit diesen Daten kann der Dieb unter Umständen viel Schaden anrichten. Wird in Deutschland meist noch eine Prüfziffer verlangt, so können im Ausland andere Regeln gelten. Bei herkömmlichen Kreditkarten entstehen so schnell Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro. Dabei gibt es eine kostengünstige Möglichkeit, sich vor dem illegalen Datenklau zu schützen. Sogenannte RIFD-Schutzhüllen schirmen die Kreditkarten sicher vor den Funkwellen ab und verhindern somit den Datenklau. Eine hundertprozentige Sicherheit bietet dabei jedoch keine Kreditkarte. Um die privaten Kontodaten abzugreifen, haben Kriminelle vielfältige Verfahren entwickelt.

Skimming – Abschöpfen der Kreditkartendaten
Skimming ist den meisten Menschen ein Begriff, die Gefahr wird dennoch häufig unterschätzt. Übersetzt heißt Skimming so viel wie „abschöpfen“ oder „absahnen“. Kriminelle manipulieren dabei den Geldautomaten, um illegal an die elektronischen Daten von Zahlungskarten zu gelangen. Hierzu installieren die Täter ein täuschend echt wirkendes Kartenlesegerät, welches die Kontodaten speichert. Diese werden später auf einen Rohling kopiert. Um an die PIN zu kommen, bringen die Diebe zusätzlich Kameras über dem Eingabefeld an.

Es empfiehlt sich daher, die Hand über das PIN-Feld zu halten und so das vermeintliche Sichtfeld zu stören. Selbstverständlich gilt es auch zu beachten, bei der PIN-Eingabe nicht von jemanden im Hintergrund beobachtet zu werden. Denn der unbemerkte Abfang von Kreditkartendaten ist brandgefährlich. Die fremden Kontobelastungen können schnell horrende Summen annehmen. Bemerkt der Inhaber des Kontos rechtzeitig falsche Abbuchungen, hat der die Möglichkeit, seine Karte mit einem Anruf zu sperren. Die internationale Nummer dafür ist die 116 116. In vielen Fällen hat der Betrüger das Konto jedoch schon mit hohen Geldbeträgen belastet. Daher ist hier Vorsicht besser als Nachsicht.

Kreditkarten auf Guthabenbasis: Schaden eindämmen
Für Verbraucher, die oft verreisen, lohnt sich die Anschaffung einer Prepaid Kreditkarte. Prepaid Kreditkarten funktionieren auf Guthabenbasis. Ähnlich dem Prepaid Handy, muss der gewünschte Betrag zunächst auf die Kreditkarte geladen werden. Damit verfügt der Nutzer nur über ein zuvor festgelegtes Budget. Werden die sensiblen Daten der Kreditkarte abgefangen, kann der Kriminelle „nur“ den aufgeladenen Betrag abheben. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Kreditkarten besitzen Prepaid Karten keinen Kreditrahmen und können so nicht ins Minus laufen. Dadurch bietet die Prepaid Kreditkarte eine deutlich höhere Sicherheit auf Reisen. Auch in puncto Akzeptanz steht die Prepaid Variante klassischen Kreditkarten in nichts nach.

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