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Hygienisch einwandfreies Hotelzimmer?
Aus dem Reisemagazin - Hotel

Hygienisch einwandfreies Hotelzimmer?


Hotelzimmer
Quelle: bottlein@pixabay.com (CC0 PD)

Tipps, die Sauberkeit selbst zu testen und vorzubeugen
Die rund 97,1 Millionen Übernachtungsgäste alleine in Deutschland können aus einer ständig zunehmenden Zahl von Hotels auswählen. Das Thema Sauberkeit und Hygiene beschäftigt dabei eine Vielzahl von zunehmend anspruchsvollen Gästen.

Pünktlich zu jeder bevorstehenden Sommerferien-Saison häufen sich jedoch auch diverse Horrorszenarien im Netz und in der medialen Öffentlichkeit über angeblich unzumutbare Zustände in Ferienwohnungen und Hotels.

Die Unsicherheiten wie Bedenken wiegen teilweise schwer, sich eventuell Hauterkrankungen etwa durch Hefepilze, Magen-Darm-Keime oder eine allergische Reaktion einzuhandeln, die gesundheitliche Folgeschäden nach sich ziehen könnten. So schwingt stets ein ungutes Gefühl im Hinterkopf der Urlaubsgäste mit, ob Bäder, Teppiche, Textilien etc. eventuell einfach nur oberflächlich sichtbar gereinigt sein könnten, sich in Wahrheit aber als reine Keim- und Bakterienschleudern erweisen.

Dabei lassen sich mit einigen Tipps und Tricks die hygienischen Verhältnisse vor Ort im Schnelltest stichprobenartig selbst grob abklären und sich vor Keimen zu schützen. Gilt es doch, eine hygienische Unbedenklichkeit in den eigenen vier Urlaubswänden in Eigenregie auf Herz und Nieren zu prüfen – und das nicht nur als Maßnahme zur eigenen Sicherheit, sondern auch, um beruhigt und entspannt den wohl verdienten Urlaub genießen zu können und sich dabei rundum wohlzufühlen.

Alles relativ
Fakt ist: Neu anreisende Hotelgäste erwarten ein hygienisch einwandfreies Zimmer. Die hohen Erwartungen stellen das Reinigungspersonal dabei prinzipiell vor nicht unerhebliche Herausforderungen. Und das, besonders angesichts der Tatsache, dass gerade in Touristik-Hochburgen in gerne besuchten Schnäppchen-Etablissements die Auslastung eine besonders hohe ist, und die Zimmer in der Feriensaison dauerhaft und durchgehend frequentiert sind. Da fällt nicht nur einiges an Müll und Abfällen an, auch Schmutz, Fäkalkeime und Krankheitserreger machen sich schnell breit.

Zwar sind Sauberkeit und ein hygienisch einwandfreies Angebot Grundvoraussetzungen in jeder Sternekategorie und sollten in Zeiten qualitativ bislang unerreicht leistungsfähiger Putzmittel und Bodenstaubsauger etwa, die zuverlässig Staub, Hautschuppen und weiteren Unrat einsammeln können, eine Selbstverständlichkeit sein. Doch: Nicht immer alle Betreiber halten sich konsequent an eine Sauberkeits-Maxime, wie die Erfahrung lehrt.

Denn die Grenzlinie zwischen Sauberkeit und hygienischer Unbedenklichkeit zu ziehen, ist ebenso eine Frage individueller Abschätzung und Interpretation, genauso wie die Begriffe ob ihres relativen Naturells selbst Raum zur spekulativen Einschätzung bieten. Ab wann ist ein Hotelzimmer als schmutzig, beziehungsweise hygienisch bedenklich zu bezeichnen? Fünf Hotelgäste wie Personal mit dieser Frage konfrontiert würde zu sechs Antworten führen.

Letztlich bleiben dem Reinigungspersonal in vielen Häusern nur sehr enge Zeitfenster, um die Zimmer auch wirklich gründlich zu putzen. Dass dadurch häufig unsauber gearbeitet wird, scheint logische Konsequenz zu sein: Viele Gegenstände werden bestenfalls nur oberflächlich oder gar nicht desinfiziert oder gereinigt.

Dabei gibt es einige Tipps, wie sich als Gast zu verhalten ist, um sich einigermaßen Gewissheit darüber zu verschaffen, ob überhaupt, oder bis zu welchem Maß Sauberkeit und Hygiene vor Ort herrschen.

Einen Blick unter Kissen und Schonbezüge werfen
So manche Hotelleitung setzt auf einen einfachen, wie auf den ersten Blick wirksamen Trick: Da ein tiefgründiges, hygienisches Reinigen von Polstern wie etwa den von Sesseln, Couch und Polsterstühlen zeit- und kostenintensiv ist, werden die angeschmutzten Objekt gerne auch mal schnell mit sauberem Kissen oder Schonbezug optisch kaschiert, so dass der Gast zumindest auf den ersten Blick keine Verunreinigung feststellen kann. Hier hilft schon ein kritischer Blick unter die Fassade, um festzustellen, wie weit es mit dem allgemeinen Sauberkeitsstandard des Hauses her ist.

Den Polsterreinigungs-Aufwand betreiben einige Hotels jedoch nur in großen Zeitabständen, weshalb das Housekeeping dazu angehalten wird, lediglich für das Auge sichtbare Flecken auf Möbeln zu entfernen. Solche Anhaftungen können jedoch nur hygienisch rein gesäubert werden, wenn die Polster bei Bedarf abgezogen werden. Fällt der Check negativ aus, sollte das Management mit dem Makel konfrontiert und um schnelle Abhilfe geben werden. Alternativ empfiehlt sich immer, stets nur unter Zuhilfenahme eines frischen Bade- oder Handtuchs auf allen Sitzgelegenheiten im Hotelzimmer Platz zu nehmen.

Experten empfehlen zusätzlich, bei Ankunft stets auf einem frischen Set an Bettwäsche, bestehend aus Kissen und Decke, zu bestehen.

Laken- und Matratzenkontrolle mit Schwarzlicht
Um schnelle Gewissheit zu erhalten, wie es um die Sauberkeit der Bettwäsche bestellt ist, hilft neben einem kritischen Blick auf Flecken und etwaige trügerische Anzeichen auf Wanzenbefall - dunkle, kleine Flecken als Hinweise auf tierische Ausscheidungen - der Kauf einer Schwarzlichtlampe.

Sie ist schon für ein paar Euro problemlos im Internet erhältlich und kann untrügliche Anzeichen von Verunreinigungen wie Körperflüssigkeiten sichtbar machen. Auch lässt sich relativ leicht das eigene Smartphone zur Schwarzlicht-Kamera umfunktionieren, um mehr als das bloße Auge sehen zu können.

Mithilfe einer Markierung der Laken mit fluoreszierender Farbe lässt sich etwa schnell und einfach feststellen, ob und wie oft die Bettwäsche auch tatsächlich wie versprochen gewechselt wird und tatsächlich frisch ist.

Der UV-Check an Hygiene-Hotspots
Mit einem Schwarzlicht ausgestattet lassen sich direkt nach Ankunft leicht und bequem die neuralgischen Punkte in einem Hotelzimmer repräsentativ für den Zustand der restlichen Zimmerausstattung überprüfen.

Als typische Orte von Bakterien-Sammelherden haben sich dabei

  • Türklinken
  • TV-Fernbedienung
  • Wassergläser
  • Schreibtisch-Ablage
  • Ablagen im Bad
  • Toilettenbrille
  • Hörer des Zimmertelefons
erwiesen. Fällt ein entsprechender Test an allen kritischen Stellen zufriedenstellend aus, kann eher beruhigt von einem hinreichend hygienischen Gesamtzustand des Zimmers ausgegangen werden.

Bei Beanstandungen sollte einerseits das Reinigungspersonal direkt oder über die Rezeption gebeten werden, entsprechend umgehend nachzubessern.

Alternativ sollten

  • auf Telefonate mit dem Zimmertelefon nach Möglichkeit verzichtet
  • die bereitgestellten Gläser nochmals im Bad mit Seife gewaschen und nachgespült
  • sämtliche Griffe (Zimmertürklinke, Schrank und Kommoden, Dusche, Badewanne, Minibar) separat mit einem Desinfektionstuch oder einer antibakteriellen Flüssigkeit abgerieben, beziehungsweise abgewaschen
  • die TV-Fernbedienung in einem Gefrierbeutel verpackt
werden.

Selbstverständlich sollte regelmäßiges Händewaschen Pflicht sein. Es kann das Infektionsrisiko bereits um 16 Prozent verringern. Und dass die Bodenflächen nur mit sauberen Sandaletten, Pantoffeln oder ähnlichem Schuhwerk betreten werden sollten, versteht sich nahezu von selbst.

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